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Spielregeln Worthatz:


Einleitung und Spielziel

Worthatz - die Jagd nach Wörtern - wird auf einem 15x15 Feld gespielt. In jeder Runde erhalten beide Spieler dieselben 15 Buchstaben, die zufällig aus dem Buchstabenvorrat (siehe unten) gezogen werden. Mit diesen 15 Buchstaben muss jeder versuchen, so viele Punkte wie möglich zu erzielen. Hierzu legt jeder auf seinem Spielfeld Wörter, die alle miteinander verbunden sein müssen. Zusätzlich gibt es einen Bonus, wenn alle 15 Buchstaben verwendet werden. Nach 10 Runden endet das Spiel.

Buchstabenverteilung und Wertungen

BuchstabeABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Wert23331333273232338222254774
Häufigkeit732217233513537321778411111

Jeder Buchstabe hat in diesem Spiel einen Wert, der auf dem Plättchen rechts unten in roter Schrift angezeigt wird. Buchstaben, die öfter vorkommen und sich leichter in ein Wort einbauen lassen, haben einen kleineren Wert. Am höchsten ist das Q mit 8 Punkten bewertet, am geringsten das E mit nur 1 Punkt. Die Tabelle zeigt die Buchstabenwerte und die -häufigkeiten der insgesamt 100 Buchstaben. Wir spielen ohne die Umlaute ä, ö und ü, sowie ohne ß, sondern verwenden die Kreuzworträtselschreibweisen ae, oe, ue, ss!
Wenn ein Buchstabe in zwei Wörtern verwendet wird, wird er auch zwei Mal gewertet - wie in unserem Wortspiel. Wenn in einem Zug alle 15 Buchstaben eingesetzt werden, gibt es einen extra Bonus von 15 Punkten.

Spielverlauf

Jeder Zug beginnt mit einem leeren Brett. Beide Spieler bekommen die gleichen 15 Buchstaben, die in jedem Zug zufällig aus dem Gesamtvorrat von 100 Buchstaben (siehe oben) gezogen werden. Das heißt, dass theoretisch in jedem Zug z. B. das X zur Verfügung stehen kann oder es auch einen Zug ohne Vokale geben kann.

Wörter legen

In jeder Runde legen die Spieler ihre Wörterkombinationen. Dabei müssen sie für die Wörter bzw. Buchstaben folgende Regeln beachten:
  • Ein Wort wird waagerecht (von links nach rechts) oder senkrecht (von oben nach unten) gelegt. Diagonal ist nicht zulässig.
  • Alle Wörter, d. h. ab zwei Buchstaben, müssen für sich gültig sein.
  • Es können mehrere Wörter gelegt werden, aber alle Wörter müssen aneinander hängen, also miteinander über mindestens einen gemeinsamen Buchstaben verbunden sein.
Die Gesamtwertung eines Zuges besteht aus der Einzelwertung der Buchstaben aller waagrechten Wörter plus die Einzelwertung der Buchstaben aller senkrechten Wörter (hierbei werden Buchstaben bei doppelter Verwendung ein zweites Mal gewertet) plus den Bonus von 15 Punkten, wenn alle 15 Buchstaben eingesetzt wurden.

Unten ist das Beispiel eines Zuges zu sehen: Es wurden mehrere Wörter gelegt. Wenn beide Spieler mit denselben Buchstaben an der Reihe waren, erhalten beide Spieler für den nächsten Zug 15 neue Buchstaben. Und keine Sorge: Der zweite Spieler sieht die ausgelegten Wörter des ersten Spielers erst, wenn sein Zug abgeschlossen ist - er kann also nicht spicken!



Gültige Wörter

Nur die aktuell in der Datenbank enthaltenen Wörter gelten - das sollte als Regel fast schon reichen... Da aber keine Liste perfekt sein kann, bieten wir euch die Möglichkeit zur Diskussion. Bitte nutzt dazu ausschließlich die dafür vorgesehenen Themen im Forum des Wortspiels! Neue Wortvorschläge bitte hier melden, Wörter zum Löschen bitte hier melden. Die Administratoren werden von Zeit zu Zeit und gegegenfalls nach Rücksprache mit dem Verein Scrabble e. V. die Datenbank erweitern bzw. korrigieren.
Da wir die Wortliste des Vereins Scrabble e. V. verwenden, beziehen wir uns in den hier gültigen Regeln auch ausdrücklich auf die vom Verein herausgegebenen Regeln zu gültigen Wörtern. Auch an dieser Stelle noch einmal unser Dank an den Verein für die Erlaubnis zur Nutzung des auf die Wortliste abgestimmten Regelwerks!
Aktuell ist die auf Brettspielnetz.de eingesetzte Liste der Wörter auf Wörter mit maximal 8 Buchstaben begrenzt. Ausnahme sind Wörter, die ursprünglich einen oder mehrere Umlaute bzw. das ß enthalten haben. Durch deren Umwandlung in zwei Buchstaben gibt es auch - wenige - Wörter mit 9 bis 10 Buchstaben.
Grundlage der Wortliste ist der Duden - Band 1, Die deutsche Rechtschreibung, 25. Auflage der Duden-Redaktion. Die ausführlichen Regeln zur Zulässigkeit von Wörtern können auch direkt beim Verein Scrabble e. V. als PDF heruntergeladen werden: Regeln. Einzige Ausnahme ist die Umwandlung von ä, ö und ü in ae, oe und ue, was auf Brettspielnetz.de ausdrücklich vorgesehen ist!
Hier sind die Regeln zusammengefasst, damit ihr einen schnellen Überblick bekommt.
  1. Zulässige und unzulässige Wörter
    1. Grundsätzliche Kriterien
      1. der Zulässigkeit
        Zulässig sind nur Wörter, die im alphabetischen Stichwortregister des als Grundlage dienenden Wörterbuchs verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen und die beim Stichwort aufgeführten alternativen Schreibweisen. Als zulässig gelten auch Begriffe aus Fachsprachen und als „umgangssprachlich”, „veraltet”, „selten benutzt”, „landschaftlich” usw. gekennzeichnete Wörter.
        Zulässig sind auch Ausrufe (Interjektionen), unabhängig davon, ob sie im Wörterbuch zur Verdeutlichung mit Ausrufezeichen (brr!, ha!, hü!, st!) oder Fragezeichen (hä?) aufgeführt sind.
        Auch Fremdwörter, deren Herkunftssprache in eckigen Klammern angegeben ist (z. B. Score, der; -s, -s (Sport Spielstand, Spielergebnis)), sind zulässig.
        Zulässig ist die Schreibweise auch nach alter Rechtschreibung, wenn diese im alphabetischen Verzeichnis als Stichwort aufgeführt ist (siehe I.9).
      2. der Unzulässigkeit
        Unzulässig sind
        • Wörter, die mit Sonderzeichen (Bindestrichen, Apostrophen oder Punkten) geschrieben werden oder
        • Einzelwörter aus Wortgruppen, die keinen eigenen Eintrag im Wörterbuch besitzen (z. B. peu aus peu à peu oder en aus en détail, siehe auch I.7).
        • Eigennamen
        • Abkürzungen (sm = Seemeile),
        • Vor- und Nachsilben (anti…, ent…, …heit, …keit)
    2. Akzente, Umlaute, Sonderzeichen, ß, ausgeschriebene Buchstaben
      Akzente und andere Aussprachezeichen sind irrelevant und dürfen vernachlässigt werden. Bei Wörtern, die einen Akzent oder ein Aussprachezeichen enthalten, ist lediglich der dem deutschen Alphabet entsprechende Buchstabe zu legen. Nicht im deutschen Alphabet enthaltene Buchstabenverbindungen (Ligaturen) sind in Getrenntschreibweise zulässig, wenn die einzelnen Bestandteile mit Buchstaben des deutschen Alphabets darzustellen sind. Das ß wird stets durch ein Doppel-s ersetzt. Ausgeschriebene Buchstaben des griechischen und des deutschen Alphabets sind zulässig.
    3. Abkürzungen, chemische Zeichen, Kurzwörter
      Abkürzungen sind unzulässig (z. B. Ecu, Abk. für engl. European Currency Unit; brosch. = bro-schiert, Dr. = Doktor). Der Duden bspw. kennzeichnet und erläutert Abkürzungen durch ein Gleichheitszeichen. Unzulässig sind alle unmittelbar mit Gleichheitszeichen erläuterten Stichwörter (z. B. Mt = Megatonne).
    4. Begriffe aus Literatur, Mythologie und Religion
      Literarische, mythologische und religiöse Begriffe sind unzulässig, wenn sie eine einzige oder einzigartige Person oder Sache beschreiben, wie z. B. Edda, die, - (Sammlung altnord. Dichtungen).
    5. Namen, Namensableitungen, fremdsprachliche Titel
      Jegliche Eigennamen, wie z. B. Vor- und Nachnamen, geografische Namen, Namen von Himmelskörpern, Produkt- und Firmennamen, Namen von einzigartigen Organisationen, Gruppen, Ereignissen, Institutionen und Parteien, sind unzulässig, wenn sie keine zusätzliche, regelkonforme Bedeutung aufweisen.
    6. Zusammengesetzte und trennbare Wörter, Verschmelzungen
      Zusammengesetzte Substantive und Verben (z. B. Haustür; runterfallen) sowie Verschmelzungen (z. B. fürs) sind zulässig, wenn sie im zugrunde gelegten Wörterbuch als Stichwort aufgeführt werden. Es genügt nicht, wenn jeweils nur die einzelnen Bestandteile aufgeführt sind (z. B. Holz/Handlung - Holzhandlung). Zusammengesetzte Substantive dürfen entsprechend den Deklinationsformen des hinten stehenden Nomens gebeugt werden (z. B. Weinglase), siehe auch II. 3, Substantive.
    7. Bestandteile von Wortgruppen oder Redewendungen
      Wörter aus Wortgruppen sind nur zulässig, wenn ihr Einzeleintrag in der alphabetischen Stichwortliste den grundsätzlichen Kriterien der Zulässigkeit entspricht (z. B. Bewerbchen aus ‚sich ein Bewerbchen machen’). Nicht zulässig sind z. B. Hein (aus ‚Freund Hein’, da als Vorname gekennzeichnet) oder Doria (aus ‚Donner und Doria’), da als Familienname gekennzeichnet.
    8. Geschlechtsspezifische Begriffe
      Einwohner-, Berufsbezeichnungen usw. sind nur in den geschlechtsspezifischen Formen zulässig, die im zugrunde gelegten Wörterbuch verzeichnet sind. Unzulässig sind insofern Ableitungen wie z. B. Düsseldorferin oder Frauenfeindin (von Frauenfeind), da diese keinen eigenen Eintrag im Stichwortverzeichnis aufweisen.
    9. Alternative Schreibweisen und alte Schreibungen
      Zulässig sind alternative Schreibweisen, die hinter einem Stichwort aufgeführt werden (z. B. Blesshuhn als Nebenform von Blässhuhn). Da die Neuregelung der Rechtschreibung inzwischen in Kraft ist, sind alte Schreibungen nur noch zulässig, wenn sie als fettgedrucktes Stichwort im Wortverzeichnis aufgeführt sind.
  2. Erläuterungen zur Grammatik
    1. Beugungsformen im Allgemeinen
      Zulässig sind alle Beugungsformen der deutschen Grammatik. Dazu gehören auch umgangssprachliche, veraltete und landschaftliche Beugungsformen, wenn sie durch die Erläuterungen eines Stichworteintrags belegbar und grammatisch korrekt sind.
    2. Verben
      Verben dürfen in jegliche der deutschen Grammatik entsprechende Konjugationsform gesetzt werden. Dazu gehören auch Konjunktivformen (z. B. lebet).
    3. Substantive
      Substantive dürfen in jegliche der deutschen Grammatik entsprechende Deklinationsform gesetzt werden.
    4. Adjektive
      Adjektive dürfen in jegliche der deutschen Grammatik entsprechende Deklinationsform gesetzt werden. Vergleichsformen sind jedoch nur von Adjektiven zulässig, die vom Sinn her Vergleiche erlauben.
    5. Auslassung von Buchstaben
      Die Auslassung von Buchstaben ist zulässig, wenn die durch Auslassung entstehenden alternativen Schreibweisen bei einem Stichwort verzeichnet sind (z. B. Katz unter Katze durch das Beispiel „für die Katz” oder hipste unter hip durch den Superlativ „hip[p]ste”).
Bitte beachtet: Die ausführlichen Regeln für gütige Wörter findet ihr hier.

Ende des Spiels

Nach 10 Runden endet das Spiel. Der Spieler mit der größeren Gesamtpunktzahl gewinnt.

Strategie

Verwende möglichst viele, vor allem die höher bewerteten Buchstaben, in zwei Wörtern, also einmal waagrecht und einmal senkrecht. Versuche die Wörter kompakt zu legen, also eng beieinander und überlappend, da so mehr Buchstaben zwei Mal gewertet werden. Wenn du alle Buchstaben einsetzt, erhältst du 15 Bonuspunkte - das kann spielentscheidend sein.



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